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Siebenbürgische sächsische Volkskunst

Die Erhaltung, Pflege und Verbrei­tung der Volkskunst gehört zu den wichtigsten Kulturarbeiten aller landsmannschaftlichen Verbände. Träger dieses Gedankens ist für unsere Landsmannschaft das "Heimatwerk"; es ist ein Teil des Bundesfrauenreferates.

Es wird hier jene Arbeit weitergeleitet, die in Siebenbürgen der "Sebastian-Hann-Verein" während der Zeit seines Bestehens, von 1904 bis 1950, als seine Aufgebe betrach­tet hatte. Die Pflege alter hand­werklicher Überlieferungen, die bei den Siebenbürger Sachsen zu so eindrucksvollen und spezifischen Formen der Stickerei und Töpferei geführt haben, wie sie im deutschsprachigen Kulturraum als lebendiges Element. einer Gemeinschaft nur noch selten anzutreffen sind.

Das Heimatwerk arbeitet ehrenamtlich und ist immer bereit, über Trachtenbeschaffung, heimatliche Stickereien in verschiedenen Techniken und Anwendungsmöglichkeiten, Auskunft zu geben, oder solche Arbeiten zur Anfertigung zu übernehmen. Es übernimmt auch kommissionsweise den Verkauf alter Trachten und Handarbeiten. Neben der Pflege dieser Volkskunst beschäftigt es sich jedoch nicht allein mit dem Bewahren und Reproduzieren der überlieferten Muster, Formen und Farben, sondern versucht durch neue Gestaltungen und Bereicherung der vorhandenen Ausdrucksmittel, indem neue Materialien verwendet und Muster abgewandelt werden, Gebrauchs- und Zierstücke für die heutige Zeit herzustellen. Die Handarbeiten verlieren ihren musealen Charakter und werden zu einem lebendigen Bestandteil unseres täglichen Lebens.

Das Heimatwerk beschäftigt eine große Zahl von Stickerinnen, vor­wiegend ältere Freuen, die durch diese Tätigkeit ihre Freizeit sinnvoll gestalten und darüber hinaus durch ihre Arbeitsleistung eine Verbesserung ihres Lebensstandards finanzieren können. Diese vielen anonymen Mitarbei­terinnen, dazu gehören auch jüngere Frauen und Mädchen, tragen einen wesentlichen Teil zum Erfolg des Heimatwerkes bei, denn in den Gesprächen mit diesen engagierten und qualifizierten Menschen entstehen, immer wieder neue Anregungen zu neuen Gestaltungen, die sich dann in einer Vielzahl von Mustern und Formen widerspiegeln.
Die Keramikware (Krüge und Teller) wird ebenfalls nach alten Mustervor­lagen gefertigt und bemalt.

Die farbenfrohen Trachtenbänder, Trachtengürtel mit Zirmarbeit (Durchzugsarbeit), Holzarbeiten, Brandmalerei u. v. m. bietet das Heimatwerk ebenfalls an. Wichtig ist die Arbeit des Heimatwerkes für die Kontinuität der siebenbürgischen Gemeinschaft. Es ist eine Einrichtung, die ohne Mitgliedsbeiträge, Spenden oder Zuschüsse, voll funktioniert und da­rüber hinaus noch beachtliche soziale Leistungen erbringt, denn alle Überschüsse werden für gemeinnützige Zwecke verwendet.

Helfen Sie uns bitte, unsere mannigfachen Aufgaben auch weiterhin wahr­nehmen zu können, denken Sie bei al­len sich bietenden Gelegenheiten an unser Heimatwerk.

Besuchen Sie unsere Ausstellungen, Sie werden bestimmt etwas Passendes finden!

Liane Weniger (+)